Ellering Schule Reken


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Leitbild

Schulprogramm

"Ohne die emotionale Aufgehobenheit auch in der Schule, ohne Anerkennung und Respekt gegenüber jedem Kind gibt es kaum bleibende Lernprozesse.

Ohne die Verzahnung von kognitiven, sozialen und affektiven Erfahrungen behindern wir die ganzheitliche Entwicklung von Kindern, also ihre wirkliche Bildung, ihre Energie und Neugier, etwas wissen zu wollen, etwas zu können."

(Ulf Preuss-Lausitz)

Diese Aussage bildet gleichsam das gemeinsame pädagogische Credo der Lehrenden an der Ellering-Schule. Sie bildet zugleich Rahmen, Grundlage als auch Zielvorstellung des gesamten pädagogischen Wirkens.

Schule kann nur dann Lern- und Lebensraum sein, wenn alle, SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern, einander in ihren Vorstellungen und Bedürfnissen ernstnehmen und das jeweilige Gegenüber mit seinen Stärken und Schwächen in seiner individuellen Prägung respektieren und achten. Neben der traditionellen Bildungsfunktion wurden der Schule in wachsendem Umfang auch Erziehungsaufgaben übertragen; es gilt in zunehmendem Maße, grundlegende Regeln des Zusammenlebens zu erarbeiten und einzuüben. Dementsprechend wird unsere schulische Arbeit von zwei zentralen Zielen bestimmt:

1) Wir wollen die Kinder im sozialen Bereich so stärken, dass sie in die Lage versetzt werden, ihr Miteinander-Leben und -Lernen in einer angemessenen Atmosphäre, friedlich und freundlich zu gestalten. Sie sollen lernen, Verantwortung für sich und Andere zu übernehmen. Gemeinsam erarbeitete Regeln für das Zusammenleben und Zusammenlernen stellen einen verlässlichen, für alle verbindlichen Handlungs- und Orientierungsrahmen dar. Nur der ständige vertrauensvolle Einbezug der Eltern und eine Verständigung auf gemeinsame Erziehungsziele wird die Kinder zur für sie notwendigen sozialen Kompetenz befähigen =>
Zieldimension Selbst- und Sozialkompetenz

2) Wir wollen die Kinder mit den Inhalten der Lehrpläne so vertraut machen, dass sie unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund oder von ihrem individuellen Leistungsvermögen in die Lage versetzt werden, die verbindlichen Anforderungen zu erreichen und eine positive Lernhaltung aufzubauen. Die Vermittlung der Schlüsselqualifikationen sowie eine beständige Weiterentwicklung der Unterrichtsinhalte und Methoden sind unabdingbare Grundvoraussetzungen für das Erreichen dieser Ziele =>
Zieldimension Sachkompetenz

Diesen zwei zentralen Zieldimensionen lassen sich die folgenden
Leitideen zuordnen:

  • ein schulisches Klima, innerhalb dessen dem Einzelnen Toleranz, Respekt und Achtung entgegengebracht werden


  • die Vermittlung von Zuverlässigkeit und Orientierung durch einen freundlichen, aber konsequenten Erziehungsstil der KollegInnen


  • die Stärkung des Selbstbewusstseins und der Konfliktfähigkeit der Kinder sowie ein gewaltfreier, verantwortungsbewusster Umgang in Konfliktsituationen


  • das Wecken und Erhalten der Lernfreude, der Motivation und der Neugier durch einen abwechslungsreichen, methodenvielfältigen, rhythmisierten Unterricht sowie den Einbezug außerschulischer Lernorte


  • eine Kultur des individuellen Förderns und Forderns


  • die Vermittlung der Kulturtechniken sowie der verbindlichen Lernstandards


  • die Förderung und Unterstützung selbstständigen, selbstverantwortlichen Lernens durch die Schaffung unterschiedlicher Lernanreize und vielgestaltiger Lernarrangements


  • das aktive Einbeziehen von Eltern durch das Anbieten vielfältiger Möglichkeiten zur Mitarbeit und Mitgestaltung


  • die Förderung von Teamarbeit und Kooperation aller in der Schule tätigen Personen


  • eine kind- und unterrichtsgerechte Ausstattung der schulischen Räume, die Raum lässt zum Leben, Spielen, Lernen und Leisten





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